Studium Generale - online mit unserem Zoomkanal

Typhus Pest und Cholera - München und seine Seuchen
Ein Online-Stadtrundgang durch die Medizingeschichte Münchens bringt uns in schöne Münchner Stadtviertel, zu zauberhaften Plätzen und historischen Gebäuden.So idyllisch heute vieles aussieht: Wir sind dem Leiden früherer Münchner auf der Spur, den Pest- und Cholerakranken, den Typhus- und Pockeninfizierten.
Doch keine Angst: Das soll keine düstere Veranstaltung werden, sondern diese Führung soll uns vom Pioniergeist hiesiger Forscher und Politiker berichten, von aufopferungsvoller Pflege und Nächstenliebe sowie dem unerschütterlichen Glauben, dass diese Krankheiten besiegt werden können.
Petra Rhinow, Pädagogin (Kunstgeschichte)
1.7., 10.00 - 11.30 Uhr

Fake News und Verschwörungstheorien in der Medizingeschichte
Eigentlich sind die aktuell über Covid-19 grassierenden Verschwörungstheorien bereits haarsträubend genug. Doch es sind bei historischer Betrachtung oft "alte Bekannte", die sich als kontinuierliche Denkmuster entpuppen: bis hin zu Biowaffen-Vorwürfen (Spanische Grippe, AIDS), antisemitischen Vorurteilen und politischer Propaganda. Oft endete die gesellschaftliche "Verarbeitung" der medizinischen Katastrophe in der Geschichte in Diskriminierung und Verfolgung bestimmter, zu Sündenböcken abgestempelten Bevölkerungsgruppen. Auch politische Propaganda ist in diesem Zusammenhang nicht neu. Das HI-Virus sollte ja auch aus einem US-Labor kommen. Eigentlich stammte der Vorwurf aus einer KGB-Kampagne - doch in der damaligen Sowjetunion sah man gerade in dem gegen den eigenen Geheimdienst gerichteten Vorwurf eine Verschwörungstheorie. Bei Covid-19 kann man es sich heute geradezu "aussuchen", ob es ein amerikanisches oder ein chinesisches Labor war, je nachdem ob man der Sichtweise der amerikanischen, russischen oder chinesischen Regierung größeres Vertrauen engegenbringt. Evangelikale und islamistische Kreise argumentieren sowohl bei AIDS und auch bei Covid-19 mit der "Strafe Gottes". Und das, was hierzulande als Verschwörungstheorie gilt, gilt anderswo als "Wahrheit".
Martin Schneider, Historiker
8.7. und 15.7., 10.00 - 11.30 Uhr

Sevilla, Cordoba, Granada – drei Städte Andalusiens auf einen Blick
Im Süden Spaniens, wo sich Europa und Afrika beinahe berühren, liegt Andalusien. Viele Herrscher prägten das Land, die Römer, die Mauren und ab 1492, mit der Eroberung Granadas, die Katholischen Könige. Die Architektur spiegelt die unterschiedlichen Kulturen, bis heute. In Sevilla genießen wir prächtige Gärten, Bauten der Ibero-Amerikanischen Ausstellung und den Metropol Parasol. Die engen Gassen von Cordoba und die Mezquita können uns in den Orient versetzen. Granada wird bekrönt von der Alhambra und den Gärten des Generalife.
Dr. Kaija Voss, Architekturhistorikerin
22.7., 10.00 - 11.30 Uhr



4 Vormittage, 01.07.2020, - 22.07.2020,
Mittwoch, wöchentlich, 10:00 - 11:30 Uhr
4 Termin(e)
Petra Rhinow
Martin Schneider
Dr. Kaija Voss
L41205
virtuell
Kursgebühr:
35,00
Belegung:

Weitere Veranstaltungen von Martin Schneider

virtuell
L45301 08.05.20
Fr

Weitere Veranstaltungen von Petra Rhinow

München, Tegernseer Platz 7, vor dem Eingang des Postamtes
L43320 09.07.20
Do
Treffpunkt Pestalozzi-Str. 6 (260 Meter vom Sendlinger Tor
L43321 13.07.20
Mo
Sauerlach
L45908 04.08.20
Di
Treffpunkt Pestalozzi-Str. 6 (260 Meter vom Sendlinger Tor
L43308 04.09.20
Fr
Am Fuße des Maximilianeums, unten Richtung Isarbrücke
L43309 16.09.20
Mi