Hysterische Furien und schnatternde Gänse
Die ersten Frauen im Bayerischen Landtag

Als mit der Revolution von 1918 Frauen das aktive und passive Wahlrecht bekamen, zogen erstmals auch weibliche Abgeordnete ins bayerische Parlament ein. Insgesamt 19 Frauen haben während der 14 Jahre Weimarer Republik den Sprung in das Hohe Haus geschafft. Fünf davon blieben allerdings nur zwei Monate im Provisorischen Nationalrat, weitere sechs waren weniger als drei Jahre dabei, d.h. längerfristig haben gerade mal acht Frauen im Landtag als Abgeordnete gewirkt. Ihnen stand eine überwältigend große männliche Politikerschar gegenüber, die auch noch über langjährige Erfahrung im Politikgeschäft verfügen konnten. Um sich in der Männerdomäne Politik zu behaupten, mussten diese mutigen Vorkämpferinnen schon großes Stehvermögen beweisen und sich manchmal auch unorthodox zu helfen wissen, etwa mit parteiübergreifender Frauensolidarität…

Bei der inszenierten Lesung ihres Textes über dieses weitgehend unbekannte, aber umso spannendere Kapitel der Frauengeschichte wird die Münchner Kulturwissenschaftlerin Karin Sommer unterstützt von Elfie Kriester, Anlis Spitzauer und Fritz Letsch, die verschiedene Sprechrollen übernehmen.

Begleitend findet die Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes" statt, die die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz erkämpften: 1.4. - 12.4.2019 im vhs-Haus und im Sauerlacher Rathaus

Lesung und Ausstellung sind gebührenfrei.
Anmeldung bei der vhs erwünscht.



1 Abend
Donnerstag, 11.04.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Karin Sommer
Elfie Kriester, Anlis Spitzauer und Fritz Letsch
J43210
Sitzungssaal Rathaus Sauerlach
Belegung:
 
  1. Programm

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