Kulturbus: Kultur in Niederbayern an den Ufern des Inn

Kulturbus zu Schloss Neuburg – Dreifaltigkeitskirche Dommelstadl – nach Vornbach am Inn und Schärding.
Unser Besichtigungsprogramm:
Schloss Neuburg erhebt sich über dem Steilufer des Inns. Mehrfach war die Burg Zankobjekt zwischen Wittelsbachern und Habsburgern, die nach der Zerstörung 1310 letztlich siegreich einen großen Teil des heutigen Aussehens schufen. 1530 wurde die mittelalterliche Wehranlage in ein Gartenschloss mit Arkadenhof und Wildbad im Stile der Frührenaissance umgewandelt. Der Paradiesgarten erinnert noch heute an die Pracht der ehemals weitläufigen barocken Gartenanlagen. Er wirkt mit seiner farbenprächtigen Gartengrotte wie ein Festsaal unter freiem Himmel. Heute dient das Schloss als internationales Begegnungszentrum für die Universität Passau.
Die Dreifaltigkeitskirche Dommelstadl
Schon das Äußere mit dem eher rundlichen Langhaus verweist auf das theologische Anliegen des Gebäudes, die Dreifaltigkeit im Baustil zu vergegenwärtigen. So schuf man eine Kleeblattanlage mit drei Apsiden. Sehenswert sind die Stuckaturen, das Dreifaltigkeitsblatt des 1751 aus rotem und grauen Marmor entstandenen Hochaltars, die Kanzel von 1798 und Bildwerke der gleichen Epoche.
Das ehemalige Benediktinerkloster Vornbach am Inn, Orgelmusik
Die heutige Kirche wurde von 1630 bis 1637 unter Einbeziehung der romanischen Umfassungsmauern und des gotischen Chores erbaut. Um 1700 entstanden die zweigeschossigen Abteigebäude. Von 1728 bis 1733 erhielt die Kirche ihre spätbarocke Ausstattung. Die Fassade der doppeltürmigen Kirche entstand 1765 bis 1770. Im Inneren fallen vier halbrunde Nischenkapellen auf. Die Freskomalerei stellt vor allem Szenen aus dem Marienleben und im Chor Satans Sturz dar. Das Hochaltarbild aus dem Jahr 1730 zeigt Mariä Himmelfahrt. Die ehemaligen Klostergebäude wurden verkauft und im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Schloss Vornbach umgestaltet, 1859 legte Carl von Effner den Schlosspark mit Felsengrotte an. Optisch wie akustisch ist die Vornbacher Orgel ein Genuss. Diese älteste Barockorgel Niederbayerns zählt zu den bedeutendsten in Süddeutschland. Unser Kunstführer wird sie für uns erklingen lassen. Schloss Neuhaus
Auf einem Felsmassiv im Inn bauten im 14. Jahrhundert die bayerischen Herzöge zum Schutz der Innbrücke von Schärding eine Burg. Der Münchner Baumeister Johann Michael Fischer gestaltete 1750-52 den heute ältesten Teil der Burg zu einem Schloss im Stil des Rokoko um. Schärding
Die geographisch günstige Lage des Burgfelsens in unmittelbarer Nähe des Inns wurde schon früh zur Anlage einer Befestigung genützt. Seit dem 10. Jahrhundert entwickelte sich der Ort durch den lukrativen Handel auf dem Inn als Marktzentrum und Sitz der Grafschaft Schärding, die von den Vornbachern, Andechs-Meraniern und Wittelsbachern regiert wurde. Die Stadt ist typisch für den häufigen Besitzwechsel im Jahrhunderte dauernden Kampf zwischen den Habsburgern und den Wittelsbachern. Deshalb wurden vom bayerischen Herzog Ludwig dem Gebarteten die Verteidigungsanlagen ausgebaut, deren Tore heute attraktive Fotomotive sind. Mit dem Bau der Eisenbahn verlor der Inn als Handelsweg an Bedeutung. Heute kann das positiv gesehen werden, denn durch die wirtschaftliche Stagnation blieb nahezu komplett ein historisches Stadtbild in der typischen Inn-Salzach-Architektur erhalten.

Kursgebühr und genauen Abfahrtszeiten in Sauerlach am vhs-Haus liegen noch nicht vor. Sie werden hierzu noch informiert.
Es gelten die zum Termin veröffentlichten Corona-Vorschriften für die Busfahrt und die Führungen.
Reiseveranstalter im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes ist das durchführende Busunternehmen Burgmayr, Otterfing.
Eine Kooperation der Volkshochschulen im Hachinger Tal.

Abfahrtszeiten:
8:00 Uhr Sauerlach vhs-Haus
8:15 Uhr Oberhahching, Kastanienallee
8:25 Uhr Taufkirchen S-Bahn
8:30 Uhr Unterhaching, KUBIZ

1 Tag, 25.06.2022,
1 Termin(e)
Günter Staudter
Prof. Dr. Alfons Hofstetter
Q43385
90,00 €
Anmeldeschluss:

Belegung: 
Plätze frei
 (Kurs ist belegt, Anmeldung auf Warteliste möglich.)