Studium Generale

Präsenzkurs → Onlinekurs
Wissenschaft für alle - generationsübergreifend, zeitgemäß
Unsere beliebte Reihe vertieft Allgemeinbildung und regt zu neuen Gedanken an. Einstieg ist jederzeit möglich.

Wegen der Hygienevorgaben und Abstandsregeln können wir aktuell im Vortragsraum leider nur noch 10 Teilnehmer*innen unterbringen. Unser Plan ist: Wir werden die Vorträge in einen weiteren Raum übertragen. So können insgesamt 16 Personen teilnehmen. Die sollten dann wöchentlich zwischen Livevortrag und Übertragung wechseln.

Von der Philosophie der Antike auf den Weg in die Neuzeit
Dieser Unterrichtsblock führt vom klassischen antiken, griechischen Denken weiter ins Zeitalter Roms. Eine philosophie-geschichtliche Reise zu folgenden Destinationen:
"Cicero - De Natura Deorum - Geburtsstunde der Religion?"
"Augustinus - klassisch christliche Philosophie oder die Rettung des Antiken Denkens ins Christentum"

Christian Klarl, M.A. Philosophie
6.10, 13.10, 20.10., 27.10., 10.00 - 12.00 Uhr


Einführung in die Archäologie
Hinterlassenschaften alter Kulturen findet man nur in Italien und Griechenland? Nein, auch hier, direkt unter uns lassen sich häufig ebenfalls Relikte finden, die unsere Vorfahren vor einigen hundert oder vor einigen tausend Jahren hinterlassen haben. Sie scheinen zwar manchmal weniger spektakulär, aber dies nur auf den ersten Blick. Dieses Modul zur Einführung in die Archäologie möchte Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie man hier bei uns archäologisch arbeitet und was man alles findet.

Dr. Anja Pütz, Archäologin, Leiterin ASCHHEIMUSEUM 
10.11., 17.11., 10.00 - 12.00 Uhr

Große Forschungs- und Entdeckungsreisen
"Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit." Mit diesen Worten kommentierte 1969 der US-Austronaut Neil Armstrong sein betreten der Mondoberfläche. Damit betraten Menschen erstmals einen anderen Himmelskörper. Vorausgegangen war eine jahrtausende lange Entdeckungsgeschichte neuer Inseln und ferner Kontinente. Oft wurden Sie von den Entdeckern in Besitz genommen. Sie wurden erforscht, ausgebeutet und ihre Kulturen unterdrückt. Doch sie erweiterten auch das Weltbild und lieferten wichtige naturkundliche Erkenntnisse.
Die Veranstaltungsreihe spürt dieser Entwicklungsgeschichte anhand ausgewählter neuzeitlicher Beispiele nach. Wer waren die Entdecker, welche Motive hatten sie und welche Konsequenzen hatten ihre Handlungen?
- Die Fahrten des Christoph Kolumbus - Asien gesucht, Amerika gefunden
- James Cook und die Suche nach dem geheimnisvollen Südkontinent
- Robert Falcon Scott und Roald Amundsen - Der Wettlauf zu Südpol
- Der Wettlauf ins All im Kontext des Kalten Krieges

Martin Schneider, Historiker
24.11., 1.12., 8.12., 15.12., 10.00 - 12.00 Uhr

Die Geschichte der Landschaftsmalerei
Glücklich, wer ein Landschaftsmaler!
Jahrhundertelang diente die Landschaft als Staffagemotiv für historisierende Szenen, bis die Künstler Anfang des 19. Jahrhunderts ihre halbdunklen Ateliers verließen und sich aufmachten ins Freie, um dort ihre Eindrücke direkt auf die Leinwand zu bannen. Hundert Jahre später protestierten Künstler gegen die zunehmende Kommerzialisierung der Kunst und machen in der Land Art die Landschaft selbst zum Protagonisten ihrer Werke. Erleben Sie in einem entspannten Spaziergang durch die Jahrhunderte die unterschiedlichen Facetten der Landschaftsmalerei.

Catrin Morschek, Kunstgeschichte
12.1., 19.1.,26.1.,2.2., 10.00 - 12.00 Uhr


Der Europäische Kolonialismus und die Folgen für die Entwicklung der Islamischen Welt
Der Ausdruck Kolonialismus bezeichnet neben dem politischen Sachverhalt der Kolonialherrschaft auch eine historische Phase, die Kolonialzeit, die mit Beginn der Neuzeit einsetzt. Seit den Amerikareisen von Christoph Kolumbus zum Ende des 15. Jahrhunderts gründeten europäische Mächte Kolonialreiche in Übersee, Afrika und im Vorderasiatischen Raum. Kolonialismus ging mit der europäischen Expansion einher, der Vorstellung von der Andersartigkeit des Kolonisierten und der Überlegenheit des Westens. Das Ende der Kolonialzeit liegt zwischen den ersten Souveränitätserklärungen nach der Französischen Revolution (1797) und dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) und der Gründung der UNO als Konzept weltweit gleichwertiger Nationen. Dieses Ende hatte aber auch weitgreifende Folgen für die Islamische Gemeinschaft, denn diese begriff und begreift sich als eine religiöse Einheit, die sich durch ethnische Gemeinsamkeiten verbunden fühlt. Die von den kolonialen Mächten durch alte Stammesgebiete gezogenen Grenzen und die dadurch erzeugten künstlichen Staaten, trennten ethnisch zusammenhängende Gruppen, erzeugten künstliche Nationalitäten und sind die Ursachen für bis heute ungelöste Konflikte im Nahen Osten. Die wirtschaftliche Ausbeutung und das Stützen von Diktatoren durch den Westen führen heute zu einer zunehmenden Ablehnung westlicher Kultur und deren politischer Struktur. Zusätzlich führen Iran und Saudi Arabien mit ihren Stellvertreter-Kriegen eine zeitgenössische Schlacht um die Führerschaft in der islamischen Gemeinschaft.

Karin Dohrmann, Dr. phil.-hist. Ägyptologie, Kunstgeschichte, Klass. Archäologie
16.2., 10.00 - 12.00 Uhr



15 Vormittage, 06.10.2021 - 16.02.2022
Mittwoch, 10:00 - 12:00 Uhr
15 Termin(e)
Christian Klarl, M.A. Philosophie
Dr. Anja Pütz, Archäologin, Leiterin ASCHHEIMUSEUM
Martin Schneider, Historiker
Catrin Morschek, M.A. Kunstgeschichte, Stadt- und Kunstführungen
Karin Dohrmann, Dr. phil.-hist. Ägyptologie, Kunstgeschichte, Klass. Archäologie
P41204
vhs-Haus, Bahnhofstr. 5, 82054 Sauerlach, Vortragsraum, 1. Stock
Kursgebühr: 125,00 €

Belegung: 
 (noch 1 Platz frei)
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19:30 – 20:30 Uhr
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19:00 – 20:30 Uhr
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